Im Frühjahr 2015 haben wir für Sie gespielt:

Poppe stiggt ut

Schwank von Konrad Hansen

Aufführungsrechte:
Theaterverlag Karl Mahnke, Verden/Aller

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Schauspieler:
Hannelore Koebe als Schalotte Schlappkohl
Dirk Schaller als Dietrich Poppe
Andreas Rode als Max Heuer, Briefträger
Lothar Berg als Frantz Rethwisch, Makler
Petra Böttcher als Erika Poppe
Jana Kajah als Tine Lamp
Bernd Kathmann als Hermann Schneekloth, Bauer
Hinter den Kulissen:
Regie Margrit Möller
Souffleuse Elke Daum
Maske Karin Fritzke, Bärbel Seiffert
Inspizienz Silke Osberghaus, Bernd Kathmann, Klaus Wessel
Kostüme Petra Böttcher
Technik Carsten Koeppen, Birgit Koeppen, Simon Rubbert und Team
Fotos Karsten-Uwe Stolz
Plakatentwurf Cirsten Wedemeyer-Rost
Bühnenmaler Reinhardt Lau
Bühnenbau Heinz Fugmann, Hermann Möller, Peter Göttsche
Bühnenauf- und -abbau Heinz Fugmann, Wilfried Evers, Hermann Möller, Wilfried Köhler, Bernd Kathmann u.v.m.


   Und darum geht es:

I. Akt:

Generaldirektor Dietrich Poppe hat es vom Bäckermeister zum Besitzer eines weltweiten Süßwarenkonzerns gebracht. Er geht nun langsam auf die fünfzig zu und hat das Gefühl, überhaupt noch nicht gelebt zu haben. Aus diesem Grunde will er aussteigen, aus der Firma und auch aus seinem Privatleben. Sein Maklerfreund Frantz Rethwisch hat in seinem Auftrag einen Bauernhof gekauft, auf den Poppe sich nun zurückziehen will, um das einfache Leben und die Natur zu genießen. Rethwisch und Poppe treffen sich auf diesem Hof. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrages muss Poppe feststellen, dass es eine Frau namens Schalotte Schlappkohl auf dem Hof gibt, die dort ein lebenslanges Wohnrecht hat. Poppe ist sich sicher, dass er ihr dieses Wohnrecht abkaufen kann und fährt mit Rethwisch zurück in die Stadt.
Als sie fort sind, betritt Max Heuer, der Briefträger des Dorfes, die Wohnstube. Er ist schon sehr lange in Schalotte verliebt und drückt deshalb beide Augen zu, wenn sie sich durch Briefe aus seiner Posttasche die nötigen Kenntnisse für ihre Wahrsagerei verschafft. Als Kundin taucht nun Tine Lamp bei Schalotte auf, die ihr viertes uneheliches Kind erwartet. Schalotte weissagt, dass Tines Liebhaber nicht wiederkommt und verspricht der jungen Frau, ihr beim Aufziehen der Kinder zu helfen.

II. Akt:

Eine Woche später.
Poppe hat sich beim Holzhacken verletzt, kommt mit der altmodischen Kaffeemühle nicht zurecht und ist ziemlich genervt. Schalotte versucht ihm klarzumachen, dass das einfache Leben ohne Komfort hier auf dem Hof nichts für ihn ist. Er wird den „Generaldirektor“ nie ablegen können.
Durchs Fenster sieht Schalotte, dass Hermann Schneekloth, der Bürgermeister vorfährt. Er möchte, dass Schalotte ihm wahrsagt, wie die nächste Gemeindewahl ausgehen wird. Nachdem er reichlich gezahlt hat, bekommt er von ihr ein paar sehr vage Auskünfte. Als er gegangen ist, kommt Erika, die Frau von Poppe. Schalotte hat sie herbestellt, weil sie hofft, mit Erikas Hilfe Poppe zum Verlassen des Hofes zu bringen. Damit er seiner Frau zunächst noch nicht begegnet, wird sie bei Schalotte wohnen.

III. Akt:

Einige Tage später.
Poppe versucht, auf Krähen zu schießen und wird dabei immer wieder von Schalotte gestört. Sie holt ihre Kugel und wahrsagt ihm, dass er Großvater geworden ist, dass sein Sohn eine sehr hohe Summe im Geschäft verloren hat und dass seine Frau verschwunden ist. Frantz Rethwisch kommt und bestätigt Schalottes Aussagen. Poppe beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln. Erika und Schalotte fangen nun an, ständig die Rollen zu tauschen. Schalotte erklärt Poppe, dass er Erika nur in seiner Phantasie sieht. Bald ist er völlig verwirrt und weiß nicht mehr, was er noch glauben soll.
Wie wird sein Abenteuer wohl ausgehen???