Theaterverein Rellingen in der Presse


20. Sept. 2017, Hamburger Abendblatt:

Spannende Dreiecksbeziehung

Theaterverein Rellingen präsentiert plattdeutsche Kriminalkomödie „Een toveel an Bord“ am 26. September


Foto Elvira Nickmann

Welche Bewandtnis hat es mit diesen Spielkarten? Senta (Petra Böttcher, l.) muss von Olly (Nadine Oesting-Held) getröstet werden, auch Herr Kleefisch (Christian Hoffmann) riskiert einen Blick auf den Tisch

Rellingen: Eine Dreiecksbeziehung steht im Mittelpunkt der musikalisch-plattdeutschen Kriminalkomödie des Theatervereins Rellingen „Een toveel an Bord“, die am Dienstag, 26. September, Premiere feiert.

Olly (Nadine Oesting-Held) und Senta (Petra Böttcher) leben in trauter Gemeinschaft mit dem charmanten Max-Malte (Manfred Eckhof) auf einem zum Hausboot umfunktionierten stillgelegten Küstenmotorschiff. Doch der Schein trügt: Max-Malte nutzt die beiden Damen schamlos aus und macht sich auf ihre Kosten ein schönes faules Leben, während die als Zahnärztin und Bankangestellte arbeitenden Frauen nur abliefern. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen. Eine Zukunft ohne Olly und Senta? Das kann sich Max-Malte gut vorstellen – aber auf das Vermögen der beiden kann und will er nicht verzichten.

Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte des Theatervereins, dass das Stück zur Aufführung kommt. Fast 30 Jahre ist es her, dass Manfred Eckhof zum ersten Mal in die Rolle des Max-Malte Maltmann schlüpfte und die Regisseurin der aktuellen Produktion, Hannelore Koebe, die Figur der Senta verkörperte. Die Komödie sei 1988 ein großer Erfolg gewesen, sagt Organisationsleiterin Iris Kleie. „Das finde ich besonders spannend, dass die beiden wieder dabei sind.“ Da der Stoff nur eine kleine Besetzung benötige, habe er sich als Herbststück angeboten, denn so sei die Probezeit nicht so lang.

Eine weitere Besonderheit liegt in der musikalischen Umsetzung, alle fünf Darsteller singen auch und werden dabei von Leo Freudenthal live auf dem E-Piano begleitet. Der Spross einer theaterbegeisterten Familie stand schon selbst auf der Bühne, er spielte in einem Weihnachtsmärchen des Theatervereins die Hauptrolle.

Besucher der Kriminalkomödie dürfen sich auf zwei Stunden Unterhaltung und Vergnügen freuen – und eine Leiche. „Die gibt es natürlich auch“, verspricht Iris Kleie, die mehr aber nicht verraten will. Weitere fünf öffentliche Aufführungen sind in Halstenbek (Wolfgang-Borchert-Gymnasium, Bickbargen), Egenbüttel (Turnhalle Caspar-Vogt-Schule, Schulweg) und Ellerbek (Kulturtreff Rugenberger Mühlenweg) geplant. nick


Hier ist der Artikel auf der Internet-Seite des Hamburger Abendblatts zu finden


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