Theaterverein Rellingen in der Presse


17. Nov. 2017, Pinneberger Tageblatt:

Jagd nach Omas Kaffeemühle

Weihnachtsmärchen Theaterverein Rellingen inszeniert „Räuber Hotzenplotz” / Premier am 27. November im Halstenbeker Gymnasium


Hochkonzentriert während der Proben: Regisseurin Rita Mikus (rechts) und Souffleuse Hannelore Koebe.

Er flucht und grunzt und droht der Oma mit seiner Pistole. Der Räuber Hotzenplotz entführt nicht nur Kasperl und Seppel, sondern macht auch Geschäfte mit dem zwielichtigen Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Mit dem „Räuber Hotzenplotz” bringt der Theaterverein Rellingen einen besonderen Klassiker auf die Bühne.

Das Stück, verfasst nach der Originalgeschichte „Ein räuberisches Vergnügen”, hat schon Millionen Kinder über fünf Jahrzehnte hinweg erfreut. Premiere unter der Regie von Rita Mikus ist am Montag, 27. November, um 18 Uhr im Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Halstenbek, Bickbargen 111. „Es handelt sich um ein tolles Märchen, die Schauspieler haben viel Spaß bei den Proben”, erläuterte Vereinssprecherin Anja Radtke.

Der Rellinger Theaterverein brachte das Schauspiel schon einmal im Jahr 1988 unter der Regie von Anke Jacobs auf die Bühne. Das Besondere sind auch in diesem Jahr – wie bei allen anderen Weihnachtsmärchen des Vereins – die wunderbaren Kostüme und das sich dieses Mal aus sieben Bildern zusammensetzende zauberhafte Bühnenbild. „Inspizienz, Maske, Technik und Bühnenbauer sorgen dafür, dass der Zuschauer in diese Märchenwelt eintauchen kann”, erläutert Organisationsleiterin Gerda-Iris Kleie. Ein besonders wichtiges Requisit, Großmutters Kaffeemühle, stellte der Heimatverein Ellerbek als Leihgabe zur Verfügung.

Darum geht es: Räuber Hotzenplotz hat Großmutters Kaffeemühle gestohlen, die die Freunde Kasper und Seppel zum Geburtstag geschenkt haben. Und weil der Wachtmeister Dimpfelmoser immer nur im Dunkeln tappt, machen sich die beiden selbst auf die Räuberjagd. Doch sie werden von Räuber Hotzenplotz gefangen genommen. Seppel muss in die grässliche Räuberhütte, und Kasper wird an den großen Zauberer Petrosilius Zwackelmann verkauft.

Aber keiner ahnt, dass Seppel gar nicht Seppel und Kasper nicht Kasper ist. „Sicherlich wird das große Abenteuer ein glückliches Ende finden”, verrät Kleie.

Der Rellinger Theaterverein führte das Stück vor allem infolge der dringlichen Nachfragen der Nachwuchsschauspieler erneut auf. Die den Kasper spielende Jana Alina Kleemann (22) und die den Seppel verkörpernde Lea Höft (13) hatten sich das Stück gewünscht. Als weitere Jung-Schauspielerin ist Berenike Böttcher (13) in den Rollen von Fee Amaryllis sowie einer Unke zu sehen. „Wir haben das Stück in die heutige Zeit überführt, so dass sich die Kinder in dem Stück wiederfinden”, erläuterte Radtke.

Während der Proben galt es für die Beteiligten, Hürden zu überwinden, da die Darsteller des Herbststücks parallel auf der Bühne im Rellinger Theaterhaus ihr Stück einübten. Der bislang nur in kleineren Rollen zu sehende Stefan Schmidt steht als Räuber Hotzenplotz auf der Bühne. „Es ist genial, wie er den Räuber spielt”, freute sich Radtke. Eine Pause ist nach dem fünften Bild vorgesehen.

Der Eintritt beträgt sechs Euro für Kinder und Erwachsene. Der Theaterverein Rellingen gastiert an fünf unterschiedlichen Orten. Karten gibt es bei Vorverkaufsstellen unter anderem in der Rellinger Buchhandlung Lesestoff, Hauptstraße 74, und in der Buchhandlung Cremer, Hauptstraße 51, in Halstenbek.


Hier ist der Artikel auf der Internet-Seite des Pinnerberger Tageblatts zu finden


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