Theaterverein Rellingen in der Presse


30. November 2018, Pinneberger Tageblatt:

Rellingen: Weihnachtsmärchen mit 40-Minuten-Autogrammstunde

Rellingen: Bei rockiger Sternenhimmel-Musik öffnete sich der Vorhang zum Stück „Sebastian Sternenputzer und der Regenbogen“ in der Caspar-Voght-Schule. 300 Besucher, davon viele Schüler der Erich Kästner Grundschule, haben am Dienstag eine rauschende Premiere erlebt.

Während der Inszenierung des Rellinger Theatervereins stimmten nicht nur die Chemie und der Zusammenhalt im Team, sondern auch die Auswahl von klassischer Musik, das märchenhaft gestaltete Bühnenbild, effiziente Technik sowie die liebevolle Auswahl von Kostümen und Maske.

Doch nicht nur die Schauspieler brannten für das Stück, sondern auch das Publikum fieberte bei den von Sebastian (Meike Faltus) zu bestehenden Abenteuern mit. „Ich bin begeistert“, sagte Torsten Biermann, Schuleiter der Erich Kästner Schule. Es handele sich um eine sehr gelungene Inszenierung. „Die Kinder wurden interaktiv toll eingebunden und haben gebannt zugeschaut“, sagte Biermann. Dass sein Urteil stimmte, dokumentierte eine 40-minütige Autogrammstunde.

Inhaltlich geht es um die Abenteuer des kleinen Sebastian. Er muss in die Tagwelt reisen, um der von Petra Böttcher launisch-divenhaft gespielten Königin Sonne ein Stück von ihrer Sonnenglut abzuschwatzen. Die Glut benötigt Sebastian, um den Sandmann zu kurieren. Sebastian trifft bei seiner Reise auf die, wie die anderen Darsteller, schauspielerisch und gesanglich überzeugenden Sternenhüpfer Schnick und Schnack (Tom und Lilly Freudenthal). Für mächtigen Wirbel sorgen außer ihnen Wanda Wolkenfrau (Carlotta Held), Sebastians beste Freundin Sonja Sonnenstrahl (Fenna Kruse), die zänkischen Regenbogenmacher Plitsch und Klecks (Birte Leistikow und Andreas Rode) sowie dessen aufmüpfige Bogenmalschülerin Violetta (Carlotta Janning).

Die Schauspieler transportierten gelungen die Botschaft: Wenn alle sich stützen, gelingt das Abenteuer. Mit rockiger Sternenmusik klang das Märchenspiel aus, so dass der dramaturgische Bogen gelang. frh


TVR in der Presse